Im Rahmen der Google IO, der Entwicklerkonferenz von Google, vergleichbar mit Apples WWDCs, wurde der neue Musikplayer vorgestellt, der durch seine Cloud-Funktionen und eine deutlich überarbeitete Optik glänzt.
Nachdem bereits schon vor dem Start von Amazons Musikinitiative Amazon Cloud Player/Drive einige Berichte im Web kursierten, die nahelegten, dass sowohl Apple als auch Google und Amazon Pläne für streamingbasierte Musikdienste haben, wurde nun der überarbeitete Android-Player vorgestellt.
Optisch hat man sich bei iTunes auf dem iPhone/iPod/iPad sowie der eigenen Alben/Photo-App orientiert, es gibt unter anderem auch eine Ansicht, die ähnlich Coverflow die Cover der Stücke/Alben im dreidimensionalen auf einer Art von Kreisbahn bewegt. Doch der eigentliche Clou liegt in der Cloud-Funktion, da jeder Nutzer bis zu 20.000 Lieder auf die Google Server sichern kann und so überall, wo Internet verfügbar ist diese dann wieder auf das Handy oder ähnliches bequem streamen kann. Die neue Musikapp in der Version 3.0 ist bisher nur für US-Kunden gedacht, weswegen das Anmelden auf der offiziellen Internetseite nicht für Menschen außerhalb der USA nicht möglich ist.
Mit Hilfe eines Proxies/VPN kann man die IP ändern und somit vorgeben aus den USA zu kommen. Für die Android-Geräte gibt es darüber hinaus de Möglichkeit einfach mit dem Market Enabler die App herunterzuladen und vor der Veröffentlichung als traitionelle Musikapp nutzen. Die Software für Computer&Mac importiert einfach die komplette Musiksammlung und versucht sie auf die Google Server zu übertragen, iTunes kann dabei als Musikquelle dienen.
Neben dem Musikplayer ist auch die Veröffentlichung von Android 3.1 von höherer Bedeutung, da viele Experten die 3.0-Version als sehr sehr fehlerhaft empfunden haben, sodass der Market teilweise nicht benutzbar war und der Browser sehr regelmäßig abgestürzt ist. Da alle Teilnehmer an der Google IO auch ein neues Galaxie Tab 10.1″ bekommen haben, ist es wahrscheinlich, dass mehr Entwickler sich auch dieser Plattform annehmen und die speziellen Eigenschaften wie die Größe ausreizen. Ob es sich in der Version 3.1 bereits um Ice Cream Sandwich handelt oder diese nun veröffentlichte Version eine rein auf Tablets beschnittene Variante darstellt, ist noch nicht klar, aber dürfte sich in den nächsten Tagen herauskristallisieren.







[...] und einem Cloud-Music-Player von Apple nichts mehr im Wege stehen. Damit zieht Apple Amazon und Google hinterher, die erst in den letzten Monaten entsprechende (und bisher nur in den USA verfügbare) [...]
[...] von den USA sind es ja schon gewohnt auf manche Dinge etwas zu warten. Wie man an der neuen Musik-App sehen kann, ist aber etwas tolles rausgekommen, und auch der Webplayer von Google Music lässt sich [...]
[...] US-Bürgern vorbehalten ist. Im Endeffekt haben sich hier nur das Logo und der Name geändert. Beim Musikplayer von Google hat sich ebenfalls nur der Name vom unscheinbaren Musik ins etwas längere Play Music geändert und [...]