Der Rechtsstreit zwischen Apple und seinen größten Zulieferer Samsung geht in die nächste Runde: Apple hat erst letzte Woche eine Verfügung erreicht, nach der der koreanische Technik-Hersteller 5 Geräte (Galaxy Tab 8.9 & 10.1 sowie Galaxy S2 und das Infuse 4G in normaler und LTE-Version) Apples externen Anwälten zur Verfügung stellen muss. Die Geräte sind zumindest teilweise schon im asiatischen Raum, aber jedoch noch nicht in den USA erhältlich. Mit der ausschließlichen Beschränk auf eine externen Anwaltskanzlei hatte die texanische Richterin in ihrem Urteil die Befürchtungen Samsungs, dass durch die Weitergabe von den noch nicht veröffentlichten Android-Geräten ein Wettbewerbsnachteil entstehen könnte, minimiert.
Jetzt hat Samsung eine entsprechende Gegenklage eingereicht, nach der Apple die Prototypen von der nächsten iPhone und iPad Generation auch dem koreanischen Konkurrenten zukommen lassen muss. Hierbei argumentiert man, dass man das daraus gewonnene Wissen dafür nutzen wolle, um weitere mögliche Klagen Apples abzuwenden. Diese Forderung hat jedoch der Konzern aus Cupertino nach Aussagen von Samsung bereits abgelehnt mit der Begründung, dass es sich hierbei um zukünftige und nicht aktueller Technik handele.


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