Google kauft Motorola für 12,5 Mrd und wird selber Handyhersteller!
Spannende Nachrichten: Google übernimmt von Motorola die Handysparte um somit auch durch das große Patentportfolio die Androidplattform gegenüber der Konkurrenz abzusichern.
Dass der amerikanische Handyhersteller Google einiges wert ist, beweist die Summe, die Google aufbringt: ganze 12,5 Milliarden blättert der Suchgigant hin und bietet mit 40$ pro Aktie ganze 63% mehr als diese sonst wert wäre.
In der Pressemitteilung im offiziellen Google Blog lässt Google Gründer und CEO Larry Page verlauten, dass sie auf Motorola gesetzt haben, da der Handyhersteller als Gründungsmitglied der Open Handset Alliance (die hinter Android steht) seit 2008 als einziger großer Handyhersteller ausschließlich auf Android gesetzt hat und deswegen da auch sehr gut gefahren ist. Natürlich muss man hierbei auch anmerken, dass Motorola durch seine wechselhafte Wirtschaftslage und der Abhängigkeit von Android als einziges Betriebssystem für seine Handys verhältnismäßig günstig für Google ist.
Für die Zukunft sieht Page eine größere Innovation für Android und auch allgemein im Bereich der Smartphones, da durch die Kombination mehr Möglichkeiten direkt greifbar werden, die durch die Patente und das Wissen von Motorola gegenüber der “wettbewerbsfeindlichen Bedrohungen von Microsoft, Apple und anderen Unternehmen” geschützt werden. Trotz der nun deutlich engeren Bindung soll Motorola Mobility weiterhin eigenständig agieren und man will natürlich weiterhin mit den anderen Android-Anbietern eng zusammen arbeiten – dies dürfte auch zwingend notwendig sein. Denn nach einer Statistik des Umfrageinstitut Nielson kommt Motorola auf einen Marktanteil von 11% in den USA, doch die Konkurrenten HTC mit 14% (+ weitere 6% für die Windows Mobile/Phone Handys) und Samsung mit 8% machen ebenfalls einen sehr großen Anteil aus und lassen so nur noch 6% des gesamten Marktanteil vom Marktführer Android mit insgesamt 39% Marktanteil aus. Im asiatischen Raum sieht das für die beiden Hersteller noch mal gleich viel besser aus, wo Samsung beispielsweise mit einem Verkaufsrekord von 3 mio. Samsung Galaxy S2 innerhalb von 55 Tagen das iPhone um Längen geschlagen hat.
Mit dem Kauf dürfte aber klar sein, wo die nächsten Google Handys herkommen. Ob das Nexus Prime mit Android 4.0 jetzt schon von Motorola hergestellt wird, ist hinsichtlich des Zeitplans mit einem Erscheinen diesen Herbst eher unwahrscheinlich.
Motorola hatte sich 2008 nach großen Verlusten entschieden sich in eine Breitband- und Chipsparte mit dem Namen Motorola Solutions und der Handysparte Motorola Mobility aufzuspalten. Zu den erfolgreichsten Produkten gehören die weltweit mit am meisten verkaufte Motorola RAZR-Handyserie, die in Zusammenarbeit mit Apple als ursprüngliches iPhone entstand, und in neuerer Zeit mit Android die Modelle Droid (X) sowie im Einsteigerbereich Modelle wie das Fire XT. Da ein Deal in dieser Größenordnung von den Kartellbehörden erst einmal abgesegnet werden muss, wird der Übergang von Motorola in Google vermutlich nicht vor Anfang des nächsten Jahres erfolgen. Dies dürfte die Diskussion um die Prüfung des Wettbewerbs gegen Google hinsichtlich der Koppelung von Android mit diversen Google Services noch mal anheizen.





[...] hatte ein Konsortium um Apple und Microsoft am Ende rund 6000 Patente für 4,5 Mrd. $ gekauft und Google hat Anfang der Woche Android-Hersteller Motorola die Handysparte und dazu 17.000 Patente für… (mehr als Google und Microsoft bisher bereit waren für eine Firma auszugeben; Microsofts teuerste [...]
[...] sich ihnen anschließen sollten, schließlich hätten andere Unternehmen wie Nortel, Kodak oder Motorola große Erfolge gehabt und die dortigen Investoren eine gute Menge Geld mit ihren Aktien verdient. [...]
[...] gegen zwei Patente von Motorola Mobility – der Handysparte von Motorola, die Google für 12,5 Mrd. $ übernehmen [...]
[...] haben auch verschiedene Investmentbanker versucht Konkurrenten wie HTC und Samsung angesichts der gigantischen Übernahme von Motorola durch Google davon zu überzeugen dem gleichzuziehen, da diese jedoch bereits mit Lizenzverträgen für Googles [...]