Googles Ex-CEO Eric Schmidt hat geplaudert: Auf der Dreamforce des Cloudanbieters Salesforce.com hat der Vorsitzende des Aufsichtsrat im Interview bekannt gegeben, dass die nächste Iteration von Android, intern als Ice Cream Sandwich bekannt, im Raum Oktober/November erscheinen soll und man bei Google bereits sehr aufgeregt über die Veröffentlichung sei.
Daneben hat Samsung indirekt bekannt gegeben, dass das nächste Google Nexus Prime wie der Vorgänger, das Nexus S, wieder von Samsung hergestellt wird. Interne Dokumente von Google zeigen auf, dass man anders als bisher nicht mehr das exklusive Erstlingshandy mit einer neuen Androidversion in einer Auktion unter den Herstellern vergibt, sondern nach der Akquisition von Motorola dem eigenen Handyhersteller entgegen vorheriger Ankündigung bevorzugen will.
Die Koreaner haben nämlich jetzt Bluetooth- und WLAN-Zertifikate für das Nexus Prime (GT-I9250) und das Schwestermodell, dem DROID Prime (SCH-i515), welches exklusiv für Google-Partner Verizon erscheint, erlangt und daneben auch auf ihrer Seite ein XML-Dokument mit den Eigenschaften des Nexus Prime veröffentlicht.
Danach wird das Gerät wie schon das Nexus S von einem ARM11-kompatiblen Prozessor angetrieben und hat eine Bildschirmauflösung von 480×800 Pixeln. Außerdem soll es noch mal leistungsstärker als der bisherige Platzhirsch und Liebling von Stiftung Warentest, dem Galaxy S II, sein, weswegen der amerikanische Netzbetreiber Verizon auch das DROID Prime dem Galaxy S II vorgezogen haben soll. Sicherlich dürfte hierbei auch der Einsatz von Android 4.0 Ice Cream Sandwich ein Beweggrund gewesen sein, da man sich damit sicherlich bessere Chancen gegenüber dem ebenfalls im Herbst erscheinenden iPhone 5 ausmalt. Die Vorausbestellung für das iPhone 5 ist im Rahmen der IFA gestartet und wird höchstwahrscheinlich unter anderem über eine 8 Megapixel Kamera verfügen.

