Steve Wozniak: “Ich will ein Surface haben”

Ausgerechnet Apple-Gründer Steve Wozniak hat mal wieder heges Interesse an Produkten des Konkurrenten Microsoft geäußert.

Nachdem er über das Windows Phone Betriebssystem begeistert verlauten lassen hatte, dass  es schneller, durchdachter und auch noch schöner als iOS und Android aussehe,

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hat er sich auf einer Presse-Konferenz in Chile zum iPad-Konkurrenten Surface mit den Worten “Ich will ein Surface nutzen. Ich will es haben” geäußert.

Er sieht das Tablet als eines von vielen Produkten von Microsoft aus dem Consumer-Bereich, die aus seiner Sicht gerade einen großen Teil des Erfolges von Microsoft in den letzten Jahren darstellt. Er stellte dabei die XBox und deren Erweiterung Kinect in den Vordergrund. Zu einer Bewertung des Gerätes wollte er sich jedoch noch nicht hinreißen lassen, da er sich sein Urteil nicht über das, worüber er ausschließlich gelesen hat, bilden wolle.

Surface: Microsofts Hoffnungsträger für Windows 8

Das Surface ist eine Referenzplattform für das neue Windows 8 und stellt den Eintritt von Microsoft in das Hardware-Geschäft dar. Auch wenn man bei Microsoft zwar beteuert, dass man nicht mit den Hardware-Partnern für neue Windows 8 Tablets konkurrieren will, haben Acer und HP die Bekanntgabe des Tablets mit gehörigem Unverständnis aufgenommen und angekündigt als Reaktion keine Tablets für die ARM-Version von Windows 8 zu veröffentlichen. Insofern dürfte denen die Ankündigung von Microsoftchef Steve Ballmer Microsoft werde Apple keinen einzigen noch offenen Bereich überlassen wieder einmal mehr übel aufstoßen.

Verrückte Anschuldigungen gegen Megaupload

Nachdem er den deutschen Megaupload-Gründer Kim Dotcom letztens besucht hat, hat er sich auch zu diesem Thema noch mal geäußert. Er sieht als Mitgründer der Electronic Frontier Foundation (EFF) in Dotcom einen erfolgreichen Unternehmer, der durch seinen Lebensstil ein leichtes Ziel für die Anschuldigungen der US-Regierung darstellte. Wofür man sich dort jedoch diese verrückten Anschuldigungen ausgedacht hat, kann er nicht verstehen. Dotcom war am 19. Januar in Neuseeland festgenommen worden und die Filesharing-Plattform Megaupload geschlossen worden. Da man sich hierbei etliche Verfahrensfehler leistete und vielen Nutzern ihre legale Backup-Möglichkeit einfach genommen hat, hat die Aktion einen weltweites Medienecho und Beschwerden von verschiedensten Bürgerrechtsorganisationen ausgelöst.

 

Mehr zu der Pressekonferenz in bewegten Bildern:

Pascal Heidmann
ist seit 2010 bei Appexam als Autor tätig. Als bekennender Technikfan ist er immer auf der Suche nach neuen Spielzeugen und offen für unabhängige Tests. Auch zu finden auf Google+

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