Gamescom 2013: Das zeichnet den neuen Multiplayer von Call Of Duty: Ghosts aus

Auf der Gamescom 2013 waren wir unter Anderem bei Activision um uns das Gameplay des neusten Teil der Call Of Duty Reihe anzusehen. Dieser mit dem Untertitel Ghosts eröffnet einen neuen Handlungsstrang ein neues Kapitel im eher irrelevanten Single Player, und so wundert es auch nicht, dass es in der Pressevorführung nur um den altbewährten Multiplayer ging. Zu dessen großen Neuerungen gehören ein überarbeitetes Skillsystem und zerstörbare Karten für mehr Abwechslung.

Bei dem neuen Call of Duty: Ghosts steht die Individualisierung ganz groß im Multiplayer, denn wie uns die Community Managerin Tina Palacios im Pressemeeting erklärte, hat man jetzt insgesamt 20.000 Möglichkeiten seinen Charakter seinen Wünschen nach anzupassen. Darunter ist als angenehmes Novum es jetzt auch endlich möglich als ein weiblicher Soldat zu spielen. Neben dem Aussehen könnt ihr wie üblich auch innerhalb der üblen Klassen mit den jeweils typischen Waffen ausstatten und aus einer Reihe von Perks und Killstreaks wählen.2_COD Ghosts_Chasm Ambush

Killstreaks & Perks

Bei den Killstreaks gibt es einige Neuerungen, denn man hat aus den Fehlern der Vorgängern gelernt. So findet sich beispielsweise der aus Modern Warfare 3 bekannte Stealth Bomber nicht mehr in der Support Klasse und sorgt so für besseres Balancing. Die Perks sind in verschiedenen Kategorien einsortiert und kosten unterschiedlich viel, wobei die günstigsten Perks gerade einmal einen Punkt, die teuersten fünf Punkte kosten – zur Verfügung stehen insgesamt 8 Punkte, die ihr frei verteilen könnt.

Spielmodi

  • Search & Survive: Quasi wie das altbekannte Search & Destroy, jedoch ist der Tod nicht sofort dauerhaft für die Runde, sondern beim Abschuss verliert ihr eine Hundemarke (Dog Tag), die sowohl von Freund als auch Feind aufgesammelt werden kann. Kommt ein Teamkamerad zuvor, so dürft ihr in dieser Runde wieder einsteigen.
  • Blitz: Jedes Team hat ein Portal auf der eigenen Seite und muss erfolgreich durch das gegnerische Portal kommen um zu punkten – und entsprechend die Gegner vom Erreichen abhalten
  • Cracked: Erledigt einen Gegner und ihr bekommt nun 30 Sekunden Zeit, den nächsten Abschuss zu bekommen – solltet ihr das nicht schaffen, so explodiert ihr. Dafür bekommt ihr währenddessen aber auch einige nette Boni
  • Neue Co-Op/Squadkämpfe: Eure Soldaten werden automatisch in einem Squad organisiert und stehen dank Onlinesynchronisation über die Call of Duty ID (siehe unten) überall zur Verfügung. Dadurch werden neue Co-Op Funktionen mit eurem Squad, der dann vom Computer mitgesteuert wird, sowie verschiedene Multiplayermatches mit euren Freunden ermöglicht.

Neue Karten

Die neuen Maps werden anscheinend alle entweder per Strike Package oder wie im Fall der Vorbestellerkarte Freefall konstant verändert. Das sorgt für viel Abwechslung, weil beispielsweise komplett neue Wege entstehen und so auch ein gewisser strategischer Aspekt entsteht. Um diesen vernichtenden Schlag zu bekommen, der alle Gegner automatisch erledigt und somit wie die Atombombe in Modern Warfare 2 ohne automatisches Gewinnen funktioniert, müsst ihr einige kleine zufällige Aufgaben während des Matches erledigen um so ein zufälliges Strike Package zu bekommen, welches mit einer geringen Chance den Zünder enthält.

Call Of Duty ID & Apps

Wie auch Ubisoft haben sich Activision und Infinity Ward es sich nicht nehmen lassen, ihre neusten Spiele auch mit mobilen Apps zu versehen, mit denen ihr in das Spielgeschehen eingreifen könnt. Dieser formiert bei Call Of Duty ab sofort unter dem Titel Call Of Duty ID und erlaubt es von jedem beliebigen Endgerät auf den eigenen Fortschritt zuzugreifen. So kann man mit den mobilen Apps seinen Squad auch unterwegs anpassen und Statistiken einsehen. Außerdem ist die Clankrieg Funktion auch auf dem mobilen Endgeräten ein integraler Bestandteil.

1_COD_Ghosts_Federation_Day_Rappel

Technisch wird das ganze durch die komplett neu gestaltete Engine auf ein für Call of Duty komplett ungewohntes Niveau gehoben. Die Grafik und Soundkulisse kann sich zwar immer noch nicht mit Battlefield 4 oder Crysis 3 messen, doch ist ein gehöriger Schritt in die richtige Richtung. Ein Teil der Neuerungen ist beispielsweise der Einsatz der komplett neu entwickelten Audio Engine, die nun je nach Umgebung realistischere Geräusche beispielsweise von Schussgeräuschen erzeugt sowie mit anderen Geräuschen untermalt.

Das neue CoD: Ghosts erscheint am 5. November 2013 für PC, Wii U, Xbox 360 und PlayStation 3, also etwas vor den Nextgen Konsolen Xbox One und PS4. Wer nicht warten will, kann zumindest auf der PlayStation 3 schon einmal anfangen und für einen Preis von 10€ sich ein Upgrade auf die PS4 Version holen. Dabei werden dank Call of Duty ID eure bisherigen Fortschritte einfach übertragen. Für Sammler gibt es überdies auch die Prestige Edition, die eine “Taktische Kamera” mit 1080p Full HD Funktion beinhaltet, aber mit einem Preis von 199€ nicht unbedingt jedermanns Sache sein dürfte.

Pascal
ist seit 2010 bei Appexam als Autor tätig. Als bekennender Technikfan ist er immer auf der Suche nach neuen Spielzeugen und offen für unabhängige Tests. Auch zu finden auf Google+

Deine Meinung?

 

© 2014 Appexam. All rights reserved. ·
Powered by WordPress · Designed by Theme Junkie
   •    Portfolio   •   + Kontakt   •   Autoren  •   Impressum