Mit Philips hue zum bunten Wohnzimmer

Das Lampensystem rund um Philips hue ermöglicht eine intelligente, digitale Steuerung von Lampen.

Über Smartphone, Tablet oder Laptop lassen sich mit Philips hue unter anderem die Lichtfarbe und Intensität des Lichtes steuern sowie Timer, Alarme und Funktionen bestimmen, die von der Position (Geofencing) des Anwenders abhängen. Konkret lässt sich damit neben vielen anderen Möglichkeiten realisieren, dass Licht angeht, wenn man nach Hause kommt. Im Test gefallen uns die einfache Installation und die schnelle Reaktionszeit der Lampen, die sich äußerst flexibel einsetzen lassen!

Die Lampen lassen sich individuell oder als Gruppen steuern.

Die Lampen lassen sich individuell oder als Gruppen steuern.

 

Es ist bekannt, dass bestimmtes Licht eine biologische Wirkung auf den Menschen haben kann. Zum Beispiel hat orange-rötliches Licht einen beruhigenden und bläuliches Licht einen aktivierenden Einfluss auf den Menschen. Zu diesem Zweck sind in der App unterschiedliche Voreinstellungen vorhanden:  So lässt sich mit einem Klick eine konzentrierte oder gemütliche Lichtstimmung über alle Weißtöne von warm bis kühl einstellen. Im Test empfanden wir den Wechsel zwischen warmen und kalten Licht als großen Einfluss auf die Raumatmosphäre.

Bei der Benutzung der App hat man die Auswahl aus einem Farbspektrum, wie man es aus Bildbearbeitungsprogrammen kennt. Es lassen sich auch Farbtöne aus Bildern extrahieren,  wenn man zum Beispiel die Farbtöne eines Sonnenuntergangs wiedergeben möchte. Die Latenz bei der Zuweisung der Farben ist gering, so dass man direkt mitbekommt, wie sich die eingestellte Intensität und Farbe auf die Raumatmosphäre auswirkt.

Neben den Glühbirnen sind auch die LivingColors Iris, LightStrips und LivingColors Bloom verfügbar, die noch mehr Gestaltungsfreiraum bieten als die Glühbirnen. So ist an vielen Stellen eine Beleuchtung mit einer LivingColors Iris Lampe von unten eindrucksvoll. Insgesamt lassen sich bis zu 50 Lampen in einem System integrieren.

LivingColors Iris: eine flexible Erweiterung.

LivingColors Iris: eine flexible Erweiterung.

 

Hue tap: Der passende Lichtschalter

Die Schalter vom Hue tap lassen sich mit Funktionen verknüpfen.

Die Schalter vom Hue tap lassen sich mit Funktionen verknüpfen.

Mit einem speziellen Lichtschalter lassen sich verschiedene Funktionen auf vier vorhandene Tasten aufteilen. Wie ein normaler Lichtschalter kann das Huer tab an der Wand befestigt werden, es kann aber auch einfach mitgenommen werden. Der Hue tab ist keine klassische Fernsteuerung, bei der die Batterien gewechselt werden müssen, er bezieht seine Energie einfach kinetisch aus dem Drücken seiner Tasten.
Die Bedienung per Smartphone ist zwar schon sehr einfach, mit dem Hue tab ist der Wechsel zwischen Voreinstellungen aber noch komfortabler und schneller!

Über dreißig Drittentwickler-Apps

Über das SDK von Philips erscheinen laufend interessante Apps von  Drittentwicklern, wie zum Beispiel die App „Hue-Disco“, bei der durch einen Farbwechsel der Lampen das Wohnzimmer schnell zur Tanzfläche wird. Das Entwicklungspotential ist riesig,  denn über die Anbindung an Internetdienste und zum Beispiel über den Standort des Nutzers können sehr interessante Funktionen realisiert werden. Die App „Ambify “ zum Beispiel lässt die Lampen synchron zu der Musik laufen.

Ambify
Ambify
Entwickler: Kai Aras
Preis: 3,49 €

Hue Disco
Hue Disco
Entwickler: iMakeStuff
Preis: 4,49 €
Hue Disco
Hue Disco
Entwickler: MediaVibe
Preis: 3,99 €

Philips Hue gen 1
Philips Hue gen 1
Entwickler: Philips
Preis: Kostenlos
Philips Hue gen 1
Philips Hue gen 1
Preis: Kostenlos

Auch farblose Variante erhältlich

Wer auf die farbigen Varianten der Lampen erst mal verzichten kann, bekommt mit den Philips Hue Lux eine günstigere Variante der Lampen, die dann analog zu den farbigen Lampen einfach gedimmt werden können. Die Hue Lux erzeugen ein warmes weißes Licht und sind im Starterset schon für rund 100 € erhältlich.

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Anton

Schreibt seit 2008 über Soft & Hardware und ist Mitbegründer von Appexam.

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