Apple als eher erfolgloser Patenttroll (Bild: Gizmodo)
Das Apple seine Konkurrenten gerne mit allen legalen Mitteln bekämpft, wenn diese gefährlich werden ist nichts neues. Genauso, dass mit Google & Partner wegen Android auf Kriegsfuß steht, sodass Steve Jobs in seiner Biografie sogar davon sprach jeden Cent von den damaligen 40 Mrd. $ von Apple dafür zu nutzen um den leidigen Konkurrenten in einem thermonuklearen Krieg zu zerstören.
Anlässlich der wieder ein mal noch mal gesteigerten Einnahmen in diesem Quartal macht es Sinn, sich ein mal diesen Punkt genauer anzusehen: Apple hat mit rund 37 Millionen iPhones, 14,5 Millionen iPads und 5,2 Millionen Macs sowie weiteren Produkten einen Rekordumsatz von 46,33 Mrd $, der immer noch zu einem Reingewinn 13 Mrd $ bedeutet – mehr als der Gesamtumsatz von Google. Insgesamt hat Apple also nun schon 97,6 Mrd. $ auf seinen Konten zur Verfügung um das Ziel der Zerstörung von Android als aus Steve Jobs Sicht “gestohlenes System” durchzusetzen. Weiterlesen… →
Darf man einem Bericht der Nachrichtengruppe Reuters glauben, so hat der Versandhändler Amazon bereits im Sommer über eine mögliche Übernahme des von schlechten Absatzzahlen und
Das Blackberry Playbook - ein Schnäppchen ?
sinkenden Marktanteil geplagten Smartphone-Herstellers RIM, bekannt für seine Blackberrys, verhandelt. Dies kommt nach einem gewaltigen Wertverlust von über 75% in den letzten 12 Monaten und Bestrebungen einiger Aktienhalter, den Konzern komplett oder in Teilen zu verkaufen und somit für die Aktienbesitzer einen Gewinn zu erzielen.
Doch RIM möchte nicht verkaufen und lieber selbstständig seine Probleme lösen, sodass die Firmenchefs bereits eine Reduzierung ihrer Gehälter auf einen symbolischen Dollar angekündigt haben. Allerdings sind diese Einsparungen eher vernachlässigbar klein, bedenkt man allein die fast eine halbe Milliarde hohen Abschreibungen für die gefloppten Playbooks. Insgesamt möchte man den Konzern um strukturieren und verstärkt auf die Sonderfunktionen wie das Blackberry Message System setzen. Weiterlesen… →
Gerne vergleicht man bei neuen Smartphones die Anzahl der Prozessor, Kamera, Speicher und sonstige Leistungsmerkmale auf Hardwareseite und dann noch vielleicht das Betriebssystem. Wenn dann jedoch das wertvolle Gerät mal unschön auf den Boden fällt, zählt das im Endeffekt alles nicht mehr, man kann nur hoffen, dass das Handy heil bleibt und man nicht auf eine gnädige Versicherung hoffen muss – sofern überhaupt abgeschlossen!
SqareTrade ist ein Versicherungsunternehmen für mobile Geräte wie Smartphones und Tablets, die bisher einige kleine Werbevideos auf Youtube hochgeladen haben, in denen sie beliebte Geräte einen Falltest als häufigste Ursache für defekte Geräte vor laufender Kamera durchführen und dann mit Konkurrenzprodukten vergleichen. Jetzt hat es auch das neue iPhones 4S im Kampf gegen das Galaxy SII von Samsung erwischt:
P.S: iPad-Nutzer sollten in jedem Fall zur neuen Magnet-Hülle greifen, dass sie in SqareTrades Test doch recht erfolgreich größere Schäden abhalten konnte.
Von Pascal am 11.10.2011 in Finanzen, iPhone veröffentlicht.
Bei der Präsentation vom iPhone 4S waren die Analysten bitter enttäuscht, denn technisch hat man am iPhone 4 kaum was verändert und für den Benutzer gibt es bis auf eine künstliche Restriktion von der Sprachsoftware Siri auf das iPhone 4S keine Unterschied. Zusammen mit dem Tod von Steve Jobs einen Tag später hat dies für einen Absturz der Apple-Aktie gesorgt.
Das iPhone 4S sieht von außen aus wie das iPhone 4
Und doch – oder gerade vielleicht durch diesen Zusammenfall mit Steve Jobs Tod – ist das iPhone 4S für Apple wieder mal eine Gelddruckmaschiene und innerhalb von 24 Stunden gingen bereits über 1 Millionen Bestellung ein. Der Vorgänger, der dank Antennenproblemen und ungewohntem Design lange Zeit eher ein Ladenhüter war und erst mit der Zeit zum bislang meistgekauften iPhone wurde (laut Keynote zu iOS 5 und iPhone 4S für die Hälfte aller iPhones verantwortlich) konnte in gleicher Zeit trotz starkem Hype gerade mal 600.000 Vorbestellungen in dem gleichen Zeitraum verbuchen. Dadurch ist das Objekt der Begierde vieler Apple Jünger bereits in den USA und in Deutschland bei o2, der Deutschen Telekom und Vodafone ausverkauft und durch Lieferengpässen sind Wartezeiten von bis zu 9 Wochen wie beim iPhone 4 letztes Jahr gut möglich.
Umfragen hatten ergeben, dass nur ein Bruchteil aller Smartphone-Nutzer überhaupt bereit wäre auf ein technisch marginal verbessertes iPhone 4 umzusteigen, und doch geschieht nun genau das. Analysten sehen in der starken Überschneidung zwischen Veröffentlichung des iPhone 4S und dem Tod von Steve Jobs einen Grund für den Kaufrausch der Apple-Jünger. Schließlich hat man mit dem iPhone 4S quasi das letzte iPhone, an das der iGod noch selber mitgearbeitet hat – auch wenn man nach Gerüchten annehmen muss, dass Apple-Mitgründer Jobs bereits im Voraus die nächste Generation entworfen hat und dafür entsprechend bereits über 1000 Entwickler an Spezialchips arbeiten.
Nach der Beta-Phase hat Google in Kooperation mit dem US-Mobilfunkanbieter Sprint Nextel das Bezahlsystem “Wallet” veröffentlicht. Alle Nutzer eines Nexus-Handy´s mit Nextel-SIM bekommen das neue System Over-the-Air ausgerollt.
Die Zahlung erfolgt bislang ausschließlich über Googles eigene MasterCard, sowie die MasterCard der Citibank. Nutzer von Googles PrePaid MasterCard bekommen bei einer Aktivierung bis Ende des Jahres einen 10$-Gutschein.
Das System funktioniert ähnlich einer MasterCard im üblichen Sinne. Jedoch öffnet der Kunde das Wallet-App bevor er an der Kasse ist und aktiviert somit seine Kreditkarte. Wenn er an der Kasse ist, dann zieht er das Handy nur noch über eine vorgesehene Fläche und die Bezahlung erfolgt automatisch. Innerhalb der App kann man sich jegliche Bezahlvorgänge ansehen, sowie das Restguthaben auf den Karten.
Die weitergehenden Visionen von Google sehen vor, dass in Zukunft die Brieftasche weitesgehend aus dem Augen der Menschen gerät. Google stellt sich vor, dass es vielleicht in Zukunft QR-Codes geben wird, die auf TV-Shopping-Kanälen zu sehen sind und wodurch jeder direkt online das gewünschte Produkt erwerben kann. Gleich soll es auch für Restaurants laufen, sodass an jedem Tisch nur noch der QR-Code ist und sich der Gast dann einfach die Speisekarte direkt aufs Handy lädt und auch online bestellt. Auch auf der Pressekonferenz auf der IFA waren schon viele der Meinung, das Handy würde auf lange Sicht die Kreditkarte vollständig ersetzen. Wozu auch eine zusätzliche Karte, wenn man mit dem Handy bezahlen kann? Wie man bezahlt wenn man gerade kein Bargeld bei sich hat und der Handy-Akku den Geist aufgibt ist wohl
Auch für das iPhone wurden entsprechende Bezahlsysteme gestetet.
In Deutschland versuchen derzeit Sparkassen das Bezahlsystem mit NFC (Near-Field-Communication) einzuführen. Dazu sollen spezielle, mit einem Funkchip ausgestatteten Karten verwendet werden.
RIM hat die Ära der Smartphones eingeleitet und auch viele Innovationen in dem Bereich entwickelt, doch seit dem Erscheinen von iOS und Android ist man mit seinen Geräten immer weiter abgestiegen und ist nur noch auf dem dritten Platz. Jetzt hat die kanadische Investmentbank Jaguar Financial Corp. in einem ziemlich scharf formulierten öffentlichen Brief an die Leitung des Unternehmens gewendet, dass diese eine Kehrtwende in der Führung durchführen sollen.
Im Schreiben heißt es, dass die Aktie mit einem Wert von 149,90$ im Jahr 2008 mittlerweile einen Wertverlust von rund 80% auf knapp 30$ pro Aktie durchgemacht habe und deswegen ein Verkauf der Patente oder am besten der ganzen Firma im Sinne der Anleger der richtige Weg sei. Neben der finanziellen Lage und der fehlenden Innovation bemängelt die Investmentbank, dass viele hochqualifizierten Topmanager die Firma verlassen hätten und die beiden CEOs mit ihrer zusätzlichen Position im Aufsichtsrat zu viel Macht vereinen würden.
Die Jaguar Financial Corporation verwaltet nach eigenen Aussagen Großanleger von RIM mit einem Aktienvolumen von mehr als 5% und ruft am Ende des Briefes dazu auf, dass andere Investoren sich ihnen anschließen sollten, schließlich hätten andere Unternehmen wie Nortel, Kodak oder Motorola große Erfolge gehabt und die dortigen Investoren eine gute Menge Geld mit ihren Aktien verdient.
Spannende Nachrichten: Google übernimmt von Motorola die Handysparte um somit auch durch das große Patentportfolio die Androidplattform gegenüber der Konkurrenz abzusichern.
Dass der amerikanische Handyhersteller Google einiges wert ist, beweist die Summe, die Google aufbringt: ganze 12,5 Milliarden blättert der Suchgigant hin und bietet mit 40$ pro Aktie ganze 63% mehr als diese sonst wert wäre.
In der Pressemitteilung im offiziellen Google Blog lässt Google Gründer und CEO Larry Page verlauten, dass sie auf Motorola gesetzt haben, da der Handyhersteller als Gründungsmitglied der Open Handset Alliance (die hinter Android steht) seit 2008 als einziger großer Handyhersteller ausschließlich auf Android gesetzt hat und deswegen da auch sehr gut gefahren ist. Natürlich muss man hierbei auch anmerken, dass Motorola durch seine wechselhafte Wirtschaftslage und der Abhängigkeit von Android als einziges Betriebssystem für seine Handys verhältnismäßig günstig für Google ist. Weiterlesen… →