Von Hauke am 17.01.2012 in CeBIT, Messe, News veröffentlicht.
Wie jedes Jahr ist die CeBIT ein Magnet für all Interessenten der Telekommunikationsindustrie. Wie schon berichtet, wird die CeBit vom 6. – 10.März in Hannover auf dem Messegelände stattfinden. In diesem Jahr steht das Thema “Management Trust” im Focus der CeBit. Eröffnet wird sie traditionell von dem/der Bundeskanzler/in, sprich Dr. Angela Merkel, wobei sie Eric Schmidt von Google unterstützt. Des Weiteren wurden hochrangige Sprecher angekündigt.
Das genaue Programm der CeBIT lässt sich auf der Internetpräsenz der Deutschen Messe AG finden. Neben Eric Schmidt als Keynote Sprecher werden unter anderem auch die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff und Léo Apotheker, ehemalig CEO bei SAP, erwartet. Die CeBIT will mit diesen Sprechern dem Motto “Management Trust” folgen, weshalb die Sprecher ihre Themen auch auf den Focus des Umganges mit Kunden als Management der IT legen werden. Insbesonders Eric Schmidt wird von Frank Pörschmann, Chef der CeBIT, hoch gelobt: “Als Vorsitzender des Google-Verwaltungsrates zählt Schmidt zu den einflussreichsten Akteuren der internationalen ITK-Branche. Unter seiner Führung entwickelte sich Google von einem aufstrebenden Universitätsprojekt bis hin zum Weltkonzern. Seine Visionen für die Zukunft der digitalen Wirtschaft und vernetzten Gesellschaft werden von den rund 2 000 geladenen Gästen mit großer Spannung erwartet.” [Q]
Die alljährliche Leistungsschau CES in Las Vegas hat auch dieses Jahr rund 140.000 Besucher auf die weltweit größte Elektronikmesse für Konsumenten gelotst – im Fokus standen dabei auf der CES 2012 (Consumer Electronics Show) unter anderem Themen wie vollständige Konnektivität, neuartige Wege der Gerätekontrolle, natürlich Smartphones in Hülle und Fülle, oder auch das Betriebssystem Android, das dadurch nun wohl auch für den letzten Zweifler marktführend sein dürfte. Doch gab es auch echte Neuerungen?
Der Anspruch der Besucher an die CES 2012: ein bahnbrechendes Highlight
Samsung Smart TV mit Gestensteuerung
Die nächste Generation Pixelboliden reißt heute kaum mehr jemanden vom Hocker; Wenn Smartphones bereits 13 Megapixel Auflösung schaffen, dann sind 16 Megapixel bei einer vollwertigen Digitalkamera nur geringfügig mehr als eine Produktschau. Und Full HD ist auch keine wirkliche Neuerung. Ein Smartphone mit HD Display schon eher, aber die echten Highlights waren andere. Samsung setzt mit seinem neuen Smart TV ES8090 voll und ganz auf vollumfängliche Gerätesteuerung. Was Kinect von Microsoft für die XBox bereits vormachte funktioniert nur auch mit den schnittigen Fernsehgeräten der ersten Generation – die Steuerung via Gesten oder Sprache. LG legt nach, mit ähnlicher Technik für seine 3D-TV-Reihe. Das war im Vorfeld zwar bekannt, dass es aber auch wirklich so reibungslos klappt überraschte dann doch. Technisch weniger interessant, aber dafür wohl das optische Highlight der Messe, war das Envy 14 Spectre von HP – ein Ultrabook mit echter Glasoberfläche, und mit 14 Zoll Bildschirmdiagonale auch kaum größer als 14 Zoll. Die im unteren Preissegment rangierenden WeMo-Adapter von Belkin dürfte indes besonders für Nerds interessant sein. Mit deren Hilfe lassen sich zukünftig technische Geräte via Smartphone-App steuern. Eine Technik, die bisher nur ganz bestimmten Energiekonzernkunden vorbehalten war. Herstellergebundene Konnektivität zwischen beispielsweise Smartphone, TV und Tablet standen ebenfalls auf der Tagesordnung, bei vielen Fachleuten allerdings auch in der Kritik, da geräteübergreifende Netzwerke dadurch nicht mehr barrierefrei funktionieren würden (das Gegenteil also des Google-Leitgedankens).
Die peripheren Highlights der CES 2012
Ein kleines Highlight das schon fast ein wenig unterging war die Vorstellung von Microsofts Kinect für den PC. Mit dem Lenovo K91 präsentiert der Hersteller den ersten TV unter Android 4.0, der Walkman Z von Sony ist der erste Multiplayer für Android 4.0, und mit der Polaroid SC1630 kommt dann auch gleich noch die erste Android-Digitalkamera auf den Markt. Ebenfalls von Sony kommt das Xperia S, Sonys erstes Handy ohne Ericsson, und LG bietet die erste quadratische Maus an, mit der gleichzeitig auch ein Projektor bedient werden kann.
Mit der Transformer Tabletserie hat sich Hersteller Asus von der Masse von Android-Tablets abgesetzt, denn volle Tastatur und ähnliche Funktionen machen aus dem Tablet eines, welches auch für Businesskunden geeignet ist. Mit dem 7″ Tablet Memo 370T, das man in Zusammenarbeit mit Grafikkartenhersteller NVidia auf der CES 2012 gezeigt hat, will man mit leistungsstarkem Prozessor und trotzdem günstigen Preis überzeugen.
Beim Vorgänger hatte man bei Asus noch einen mit 1,2 Ghz getakteten Dualcore Prozessor von Qualcomm verbaut. NVidia, die die Tegra-Plattform als leistungsstarke APU mit viel Grafikpower vermarkten, steuert nun den stromsparenden und dennoch leistungsstärkeren Tegra3-Chip bei, wobei über dessen Taktung bislang nichts bekannt ist. Mit Ice Cream Sandwich hat man außerdem die gegenüber dem Vorgänger Honeycomb deutlich ausgereiftere Androidversion am Start. Der RAM wird mit 1GB beziffert, für Bilder, Videos und Apps werden vermutlich mindestens 16 GB verbaut sein. Der IPS-Touchscreen ist mit seiner Auflösung von 1280×800 hingegen nichts besonderes und auch der vorher angekündigte Support für einen Stylus als alternative Eingabe zu den Fingern fällt nun weg. Weiterlesen… →
Auf der CES konnte man es am Stand von Liquipel bewundern: iPhones, die bis zu einem Meter unter Wasser trotzdem noch problemlos funktionieren. Dabei war das iPhone weder in einem schrecklich anzusehenen Beutel, noch in einer Hülle verstaut, ganz ohne Case funktioniert es trotzdem weiter.
Die Lösung von Liquipel lautet Mikrobeschichtung: Dabei wird das Gerät unter vakuum mit einer speziellen Beschichtung versehen, die auch die innere Elektronik verhüllt, sodass das eingedrungene Wasser keinen Kurzschluss verursachen kann, dabei ist die Beschichtung jedoch dünn genug, um bei Mikrofon und den Lautsprechern keine Störungen zu verursachen. Auch der Docking- sowie der Headset-Anschluss sind dank diesem System sowohl wassergeschützt als auch weiterhin voll funktionsfähig.
Erfolgreich getestet wurde das System bisher neben dem iPhone auch am HTC Evo , MyTouch und Thunderbolt, am Motorola Droid und am Samsung Charge.
Für alle, die auf den Geschmack gekommen sind: Aktuell ist der Beschichtungsservice leider nur in den USA erhältlich, aber für 59 Dollar unserer Meinung sein Geld wert – aber abgesehen davon warnt Liquipel davor das Gerät absichtlich unter Wasser einzusetzten, gedacht ist die Beschichtung eher für zufälliges Spritzwasser.
Von Anton am 12.01.2012 in CES, Nokia veröffentlicht.
Wenn ein iPhone auf dem Boden fällt, ist das Glas kaputt, wenn ein Nokia fällt, der Boden. Nokias sind grundsätzlich mit einer hohen Stabilität und Akkuleistung konnotiert.
Nokia Lumina 900
Trotzdem, so richtig erfolgreich ist Nokia bisher auf dem Smartphone Markt nicht gewesen. Das soll sich nun ändern: mit dem Nokia Lumia 900, einem LTE- fähigen Windows Phone 7 Smartphone, das auf der CES 2012 vorgestellt wurde.
Das Lumina 900 hat ein stabiles 4,3-Zoll AMOLED Display und eine lange Akkulaufzeit (1830 mAH). 512 MByte Arbeitsspeicher und 1,4 GHz klingen noch nicht herausragend, trotzdem werden große Erwartungen in das Modell gesetzt.
Das finnische Unternehmen will mit dem neuen Modell in den kanadischen und US-amerikanischen Markt einsteigen, das Vorläufermodell, das Lumina 800, ist auch in Europa verfügbar.
Mit Microsoft als Partner soll auch der -vergleichsweise geringe- Anteil von Microsoft in dieser Branche erhöht werden.(q)
Sowohl Google als auch Apple wollen es in der Zukunft besser machen, doch jetzt betritt Canonical, Entwickler hinter der erfolgreichsten Desktop-Linux-Distribution (Android basiert schließlich auch auf Linux), ebenfalls die viel versprechende und aber bislang wenig besiedelte TV-Domäne mit Ubuntu TV. Während man bereits seit einiger Zeit recht offen den Wunsch äußerte, Ubuntu nicht nur erfolgreich auf Desktop-Rechnern, Servern und Laptops zu vermarkten und damit bereits große Erfolge feiern konnte, ist Hauptentwickler Canonical nun mit dem Ubuntu TV das erste mal als Aussteller auf der CES in Las Vegas. Weiterlesen… →
Die Organisation One Laptop Per Child (OLPC)hatte in den letzten Jahren mit der Präsentation eines nur 100 Dollar teuren Notebooks für Kinder rund um den Erdball zum Lernen für Aufsehen gesorgt. Jetzt möchte man auf der Consumer
Konzeptzeichnung für das Tablet XO-3
Electronic Show in Las Vegas wieder ein mal ein Lernprojekt der Öffentlichkeit zeigen: für nur 100 Dollar soll ein Tablet gefertigt werden, welches das Lernen mit kleinem Budget an moderner Technik möglich macht.
2009 hatte man das erste Mal über das nächste Projekt nach den Notebooks gesprochen. Wie der Initiator der Organisation Nicholas Negroponte nun gegenüber der Computerworld versprochen hat, ist das Tablet XO-3 nun auf der CES einsatzbereit. Über die verbaute Technik hatte er sich jedoch nicht geäußert, aber es wird vermutet, dass ein günstiger ARM-Prozessor verbaut ist. Für die Energie sollen Solarzellen oder eine Handkurbel sorgen, außerdem ist die Rede von einem stromsparenden 8 Zoll Bildschirm von Pixel Qi.
Als Betriebssystem wird vermutlich Android oder ein anderes Linux-Derivat laufen, welches somit keine Lizenzkosten verursacht und dem Ziel von 100 Dollar zugute kommt. Beim Notebook hatte man sich eingestehen müssen, dass man am Anfang mehr als doppelte Kosten hatte und somit das Ziel mit 200 Dollar Kosten um rund 100 Dollar verpasst hatte. Dadurch hatte sich im Endeffekt Intel mit seinem Classmate PC als Antwort auf das Projekt durchgesetzt.
Die CES startet morgen am Dienstag den 10.1.2012 in Las Vegas und ist eine der größten Elektronikmessen der Welt. Sie geht 4 Tage bis zum 13.1. und wird viele Neuerungen beispielsweise im TV Markt präsentieren.