Von Pascal am 27.01.2012 in
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Apple als eher erfolgloser Patenttroll (Bild: Gizmodo)
Das Apple seine Konkurrenten gerne mit allen legalen Mitteln bekämpft, wenn diese gefährlich werden ist nichts neues. Genauso, dass mit Google & Partner wegen Android auf Kriegsfuß steht, sodass Steve Jobs in seiner Biografie sogar davon sprach jeden Cent von den damaligen 40 Mrd. $ von Apple dafür zu nutzen um den leidigen Konkurrenten in einem thermonuklearen Krieg zu zerstören.
Anlässlich der wieder ein mal noch mal gesteigerten Einnahmen in diesem Quartal macht es Sinn, sich ein mal diesen Punkt genauer anzusehen: Apple hat mit rund 37 Millionen iPhones, 14,5 Millionen iPads und 5,2 Millionen Macs sowie weiteren Produkten einen Rekordumsatz von 46,33 Mrd $, der immer noch zu einem Reingewinn 13 Mrd $ bedeutet – mehr als der Gesamtumsatz von Google. Insgesamt hat Apple also nun schon 97,6 Mrd. $ auf seinen Konten zur Verfügung um das Ziel der Zerstörung von Android als aus Steve Jobs Sicht “gestohlenes System” durchzusetzen. Weiterlesen… →
Schlagwörter: Apple, Patente, Patenttroll
Von Pascal am 08.01.2012 in
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Tipp veröffentlicht.
Wir haben einen wie wir finden sehr interessanten Artikel zu dem Patentstreitigkeiten zwischen Apple und Samsung bezüglich der geschützten Designlinien des iPads gefunden, den wir euch gerne zur Verfügung stellen möchten.

Gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Oder doch nicht?
Der zugegebenermaßen schon einen Monat alte Artikel vom dänischen Designer Thomas Baekdal geht dabei auf die Geschmackmuster ein, die Apple vor dem Düsseldorfer Landesgericht als Grund für ein Verkaufsverbot für das Galaxy Tab 10.1 vorgelegt hat (wir erinnern uns). Er entstand, als Apple in gewohnt arroganter Art seinem größten Zulieferer Samsung in einem offenen Brief eine Anleitung zu einem Tablet geliefert hat, wie die nächsten Galaxy Tabs nicht gegen die Apple Patente auf das Tablet Design verstoßen: Weiterlesen… →
Schlagwörter: Design, Galaxy Tab 10.1, Patent, Rechtstreit
Von Pascal am 06.12.2011 in
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Windows Phone veröffentlicht.
Buchhändler Barnes & Noble, die bereits mit den auf Android basierenden Ebook-Readern Nook & Nook Color recht erfolgreich Amazons Kindle Konkurrenz machen, haben nach Lizenzforderungen von Microsoft sich an das US-Justizamt gewandt und will sich gegen die Patente wehren.
Microsoft hatte eine Schweigeerklärung (Non Disclosure Agreement, NDA) von Barnes & Noble wie bei anderen Android-Herstellern wie Samsung oder HTC bezüglich der Patente eingefordert, die es schwierig macht als Außenstehende die Relevanz der Patente zu beurteilen. Doch im Rahmen der Ermittlungen hat der Buchhändler die fraglichen Patente veröffentlicht, da es sich hierbei nach Barnes & Nobles Verständnis um Patente Prior Art und somit ungültige Patente handelt.
Ungültige Patente weil Prior Art
Bei den im Rahmen der Beschwerde veröffentlichten Patentschriften wird beispielsweise der Ladeprozess eines Webbrowser mit eingebundenen Bildern beschrieben – nach Barnes & Noble bereits vorher im Netscape (dem Vorgänger des Firefox) impementiert, und daneben auch ein nicht mehr zeitgemäßes Verfahren. Ein weiteres Patent ist die einheitliche Darstellung eines Betriebssystem, wobei Microsoft die Nutzung von Tabs besonders unterstreicht – etwas, was mit dem Windows Konkurrenten OS/2 auch bereits vorher gegeben war. Die 3 weiteren Trivialpatente beschreiben die Darstellung des Ladestatus einer Website, das Hinzufügen von Kommentaren in Dokumenten und das Markieren von Textteilen in Dokumenten.
Gezielter Patentmissbrauch?
Es wird bereits schon seit langem vermutet, dass Microsoft mit seinen Patenten und seinen dazugehörigen NDAs gezielt die Konkurrenz ausschalten bzw. zumindest mit verdienen und seine eigene Plattform – Windows Phone 7 – attraktiver machen will. So ist auffällig, dass die Lizenzgebühren, die Barnes & Noble für ihr Android-Tablet zahlen sollen, genauso hoch sind wie eine entsprechende Windows Phone 7 Lizenz.
Einen ähnlichen Fall hatte es bereits schon ein Mal zwischen Microsoft bzw. SCO und IBM gegeben, in dem Microsoft über die SCO Group versucht hatte, die Nutzer von Linux zu extrem teuren Lizenzzahlungen zu bewegen (oder auf Windows zu wechseln). Aber auch so sind die Lizenzzahlungen von HTC, Samsung und weiteren Android-Anbietern, die für mehr als die Hälfte aller Androidgeräte verantwortlich sind, bereits jetzt deutlich profitabler als die von Windows Phone 7: fast eine halbe Milliarde sollen so in die Kassen von Microsoft allein dieses Jahr gespült werden.
Schlagwörter: Barnes & Noble, Kindle, Lizenzgebühren, Microsoft, Nook Color, Patent, Trivialpatent
Von Pascal am 05.11.2011 in
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Recht veröffentlicht.
Der bislang teuerste Patentstreit der IT-Geschichte zwischen Apple, den Herstellern von Android und Google selber sowie andere Firmen wie Microsoft hat eine neue Dimension angenommen: Während in letzter Zeit hauptsächlich der Streit zwischen Apple und dem größten iPhone Zulieferer Samsung von sich zu hören gemacht hat (bei dem wir nur kopfschüttelnd die Neuigkeiten gelesen haben und irgendwann es einfach nur nervig wurde, sodass wir nicht mehr groß berichteten), ist nun Motorola ein Erfolg vor dem Mannheimer Landesgericht gegen Apples iPhone gelungen: Das iPhone darf nicht mehr in Deutschland verkauft werden!

Das iPhone darf nicht mehr in Deutschland verkauft werden?
Laut den vom deutschen Patentexperten Florian Müller veröffentlichten Gerichtsdokumenten verstößt Apple mit seinen Smartphones gegen zwei Patente von Motorola Mobility – der Handysparte von Motorola, die Google für 12,5 Mrd. $ übernehmen will.
Bei dem Urteil handelt es sich um ein Versäumungsurteil, da Apple hier keine Gegenbeweise eingebracht hat. Nach dem Urteil darf die Hauptfirma Apple, Inc. keine mobilen Geräte mehr in/nach Deutschland vertreiben, die gegen ein Motorola-Patent auf drahtlose Kommunikation verstoßen. Motorolas Patent über drahtlose Kommunikation (“Ein Verfahren zum Durchführen einer Rückwärtszählfunktion während eines mobiltelefoninitiierten Transfers für ein Paketfunksystem“) ist 2003 genehmigt worden und könnte neben dem iPhone vermutlich auch bei der 3G-Version des iPads verletzt worden sein. Weiterlesen… →
Schlagwörter: Deutschland, iPhone, motorola, Patent, Samsung, Verkaufstop, Verkaufsverbot
Von Pascal am 19.09.2011 in
Apple,
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Recht,
Samsung veröffentlicht.
Nach dem Debakel bei der IFA, wo mittels einstweiliger Verfügung ebenfalls für das nagelneue Galaxy Tab 8,9″ das Aus in Europa bereits vorm dem Verkauf durchgesetzt wurde, hat Samsung endgültig genug von der Klagewelle von Apple und will zurückschlagen. Die Korean Times hat vom Management erfahren, dass der koreanische Großkonzern seine eigenen Patente spielen lassen will und um damit das nächste iPhone 5 direkt beim Verkaufsstart im nächsten Monat ebenfalls los zu werden. Laut dem Bericht verstößt Apple mit seinen Produkten gegen verschiedene Mobilfunkpatente von Samsung und könnte dem ganzen nur entgegen wirken, wenn jegliche Mobilfunktechnologie deaktiviert wird.
Samsung ist neben dem ebenfalls aus Korea stammenden Großkonzern LG für einen Großteil der Bauteile von Apples iPhone verantwortlich, darunter Flash-Speicher, Bildschirmeinheit, Prozessoren. Da man so natürlich mit jedem verkauften iPhone selber ordentlich Geld mit den Teilen machen kann, hat der zweitgrößte Handyhersteller der Welt wahrscheinlich bislang die Klagen weitestgehend über sich ergehen lassen und sich als Copycat darstellen lassen. Mit dem Galaxy Tab hat man jedoch auch einen potentiellen Erfolgsgaranten im bislang fast ausschließlich von Apple dominierten Tabletmarkt, weswegen ein Einknicken dort sich nicht auszahlt.
Schlagwörter: Chip, Copycat, Flashspeicher, Galaxy Tab, IFA, Patent
Von Pascal am 27.08.2011 in
Apple,
News,
Recht,
Samsung,
Smartphone veröffentlicht.
Samsung und viele Fachleute haben auf den Verstand der Richter gehofft, doch jetzt hat auch ein niederländisches Gericht Apples Klage gegen die Galaxy Serie für Apple entschieden. Damit darf Samsung keine Geräte mehr über die Niederlande in die EU einführen, und es geht sogar weiter: Nach Apples Forderung müssen alle Händler alle Geräte innerhalb von 14 Tagen verkaufen oder anderweitig loswerden.
Der koreanische Technologie-Hersteller könnte das Verbot umgehen, indem die Importinfrastruktur in ein anderes EU-Land ausgelagert wird. Anbieten würde sich beispielsweise der Hamburger Hafen, der hinter Rotterdam der der größte Hafen in Europa ist. Dennoch dauert solch eine Umstellung seine Zeit und kostet auch nicht gerade wenig. Weiterlesen… →
Schlagwörter: Design, EU, Galaxy, galaxy s2, Galaxy Tab, Landgericht Düsseldorf, Niederlande, Patent
Von Hauke am 22.08.2011 in
iPhone,
Recht,
Referenz veröffentlicht.
Nachdem vor einigen Tage unsere eifrigen Leser sich, an den Problemen des Vertragsabschlusses meinerseits ergötzen durften, habe ich heute die Antwort des Anbieters auf meine Eskalations-eMail erhalten. Hier findet ihr die Vorgeschichte.
Nachdem ich danke eines netten Telefonisten die eMail-Adresse des Kundenservices erhielt, konnte ich diesen anschreiben. Und zu meinem Entsetzen kam diese Anwort:
Guten Tag Frau XXXXXX ,
vielen Dank für Ihre E-Mail.
Leider könne wir für Sie, diese SIM Karte aktivieren.
Es fehlten die Auftragsunterlagen und die Bankkarte, Ausweis sind unleserlich eingetroffen.
Die Unterlagen, wurde mit den Papieren noch mal angefordert.
Leider sind diese bis heut noch nicht nachgereicht worden und der Auftrag wurde am XX. August 2011 storniert.
Wir freuen uns wenn Sie nochmal einen neue Auftragserfassung aufnehmen lassen.
Freundliche Grüße
Ihre Kundenbetreuerin
XXXXXXXX (v.Redaktion geschwärzt)
Als ich diese eMail erhielt – nach einigen Sekunden des Schocks – habe ich mir den Wortlaut zu Herzen genommen. Hierbei sind mir einige Sonderheiten aufgefallen.
Sollte sich der Kundenservice meine Daten angesehen haben, so sollte diesem aufgefallen sein, dass ich in ihrem System als “Herr” eingetragen bin. Dies konnten die Telefonisten auch erkenne, ganz nebenbei bemerkt. Danach wundere ich mich über die Formulierung “Leider konnten wir für Sie, diese SIM Karte aktivieren”. Ja, mehr habe ich doch gar nicht gewollt. Oder wie war das gemeint? Nach meiner Odyssee durch die Vertragswelt verschlug es mir hier glatt die Sprache.
Anscheinend verschlug es der Dame vom Kundenservice auch die Sprache, denn leider hatte man mir vorher nicht mitgeteilt, dass ich etwas nachreichen muss beziehungsweise das man den Vertrag stornierte. Dieser Storno sollte eigentlich dem Kunden mitgeteilt werden, wenn dieser einen Vertrag nicht erhält, aber so wollte man es beim Anbieter wohl nicht.
Was jedoch den König beim Schützenfest küren würde ist der letzte Satz. Über eine neue Auftragserfassung würde man sich freuen, wird einem mitgeteilt. Ja, ich werde morgen gleich zum Anbieter laufen und mir einen Supervertrag andrehen lassen, der niemals erscheint. Dachte man beim Kundenservice des Anbieters wirklich, dass ich nach dieser Schandtat noch in der Lage bin bei diesem Anbieter aufzulaufen.
Und so beende ich meine Odyssee durch die Kundenzufriedenheit und Vertragswelt mit einem Fazit:
Danke schön!
Schlagwörter: Kundenzufriedenheit, Support, Vertrag