Google+ App für’s iPhone

Während die Android-App für Googles neues Social Network Google+ passend zum Start im Android-Market zu finden war, mussten sich iPhone (und iPod Touch Nutzer) bis heute gedulden, bis Apple schließlich die App auch für ihre eigenen Geräte freigegeben hat.

Ladebug in Google+ in der iPhone-App (mittlerweile behoben)

Doch es hat nicht lange gedauert, bis es einen ersten Patch gegeben hat (Eric Schonfeld von Techcrunch meinte dazu, dass dies das schnellste Update gewesen wäre, was er je gesehen hat), der Probleme der ersten Version mit dem Laden und ständiges Einfrieren behoben hat. Der verantwortliche Produktmanager Punit Soni sagte dazu, dass die zuerst veröffentlichte Version eine noch nicht fertige dargestellt hätte und nur aus Versehen veröffentlicht worden sei.

Vom Aufbau nehmen sich iPhone und Android-Version nichts, der Startbildschirm sieht beispielsweise komplett identisch aus (siehe Galerie). Einzig die Leiste ganz oben ist den typischen Designstandards vom iOS angepasst (wohl auch durch das Fehlen eines Menu-Knopfes wie unter Android mit extra Bedienfeldern).

Beiden Versionen, Android und iOS, fehlt aber noch die Möglichkeit Posts anderer wieder zu teilen, das soll aber wie in der Webversion der Seite mit den nächsten Updates auch eingeführt werden. Bestandteil ist jedoch das kommentieren, +1 (=gefällt mir bei Facebok) auf Beiträge sowie die übersichtliche Fotoverwaltung (siehe Galerie) und der Gruppenchat Huddle. Die auf der Desktop-Version so groß angekündigten Sparks fehlen jedoch auch in der iOS-Version; einige Analysten gehen eh mittlerweile davon aus, dass dieses Feature nicht den von Google erhofften Mehrwert bzw. die Akzeptanz als Werkzeug erringen wird und vermutlich seine prominente Position einbüßen wird.

Bei der Fotofunktion fehlt außerdem die Unterstützung von der InstantUpload-Funktion, die unter Android automatisch geschossene Bilder in ein privates Fotoalbum hoch lädt, sodass man diese nur noch bestätigen muss und nervige Wartezeiten wegfallen.

Insgesamt wirkt die App rund (in zweiter Version) und zeigt, dass Google+ auch nach ersten Problemen mit dem Speicherplatz langsam in Fahrt kommt. Doch wer sich jetzt auf einen viel privateres, besseres Facebook gefreut hat, sollte wissen, dass Google leider keine privaten Profile erlauben will und auch kreative Pseudonyme sind wie auf Facebook verboten wie der Blogger Enno Park mit Schrecken in Form von eine Komplettsperrung seines Kontos für aller Google-Dienste wegen seines verwendeten Nicks Die Ennomane feststellen musste.

Pascal
ist seit 2010 bei Appexam als Autor tätig. Als bekennender Technikfan ist er immer auf der Suche nach neuen Spielzeugen und offen für unabhängige Tests. Auch zu finden auf Google+

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