Mit Lightbox tolle Bilder teilen

lightboxDie App Instagram ist auf dem iPhone mittlerweile recht bekannt, locken doch viele Filter und eine aktive Community, die nur nach neuen Bildern lechzen, die man mit der guten Kamera des iPhone 4(s) gerne aufnimmt. Doch leider gibt es eben bislang nur eine App für das iPhone und Android-Nutzer sind bislang genauso wie die normale Webbevölkerung ausgeschlossen, denn abgesehen von den auf Social Networks verteilten Direktlinks zur Bewerbung der App gibt es keine Möglichkeit die Bilder der Freunde zu Gesicht zu bekommen!lightbox-upload

Mit Lightbox gibt es nun eine App, die gut Konkurrenz macht und vor allem sowohl allen Android-Nutzern offen steht als auch denen, die nur einen Computer mit Internet-Zugang besitzen. Nach der Erstellung eines Accounts - wahlweise auch per Facebook - geht es los: man kann verschiedene Fotografen verfolgen, deren Bilder kommentieren und mit einem “Gefällt mir” (hier allerdings ein Herz und kein Daumen) versehen und wohl die wichtigste Funktion überhaupt: Fotos aufnehmen oder importieren und mit verschiedenen Filtern nachbearbeiten um sie anschließend entweder der ganzen Welt oder nur ausgewählten Personen zugänglich zu machen.

Aktuell sind in der App 17 Filter eingebaut, durch die man bequem durchwischen kann. Außerdem kann man natürlich noch nachträglich nur einen Ausschnitt auswählen, das Foto drehen und spiegeln. Im Gegensatz zum Konkurrenten verfügt man jedoch leider bislang nicht über Live-Filter, die direkt beim Fotografieren schon das Resultat grob darstellen.

Beim Hochladen hat man neben Angabe eines Titels, einer ausführlicheren Beschreibung noch die Möglichkeit, einen Ort anzugeben und die Privatsphären-Einstellungen zu bearbeiten oder dank automatischen, jeder Zeit einzeln anwählbaren Teilen zu Facebook, Twitter, Tumlr, FourSquare und Flickr die Bilder gleich mit einer größeren Gruppe zu teilen. Dabei werden erfreulicherweise die Originalbilder und nicht nur kleine Thumbnails beispielsweise bei Facebook hochgeladen. In meinem Test funktionierte jedoch leider die Option für Orte nicht, da grundsätzlich kein Ort gefunden wurde.

Ein weiteres schönes Feature wie ich finde ist das vorbereiten eines Fotos auch ganz ohne Internet, sodass dieses dann je nach Einstellungen erst beim Verbinden mit einem Wlan-Netz im Hintergrund hoch geladen wird und nicht teuren Netzverkehr verursacht. Da alle eigenen Bilder inklusive der Meta-Daten lokal gespeichert sind, kann man entsprechend auch ohne Internet diese verändern und ohne extra zu tun bei nächster Möglichkeit im Hintergrund zurück synchronisiert.

Was aus meiner Sicht noch fehlt, sind mehr Nutzer, eine API für die bessere Integration in andere (Web-)Apps und Bilder in höherer Auflösung (aktuell werden alle Bilder leider auf maximal 720px Breite reduziert). Weitere Filter, an denen man einzelnen Parameter manuell verändern kann, wären ebenfalls schön, aber bis dahin kann man glücklicherweise mit anderen Apps wie FxCamera die Bilder manipulieren und dann einfach importieren.

Pascal
ist seit 2010 bei Appexam als Autor tätig. Als bekennender Technikfan ist er immer auf der Suche nach neuen Spielzeugen und offen für unabhängige Tests. Auch zu finden auf Google+

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