iTunes Match im Test

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Für großes Aufsehen sorgte die Vorstellung des Dienstes iTunes Match hierzulande bei der letzten Keynote, die in Kombination mit der iCloud an den Start gebracht werden sollte. In Deutschland verzögerte sich der Start etwas, doch jetzt ist iTunes Match auch Hierzulande verfügbar.
Möglich macht es eine Einigung mit der Gema, die es erlaubt, dass die eigene Musiksammlung mit iTunes Match in hochqualitative 256 Kbit AAC Dateien umgewandelt werden kann. Notwendig dafür ist lediglich eine Jahresgebühr von 24,99 Euro.

iTunes Match analysiert die Musiksammlung

In diversen Appleforen und auch in den sozialen Netzwerken gab es zunächst positive Reaktionen, als der Dienst in Deutschland startete, denn damit wurde aufgrund der Musik on Demand Thematik mit der Gema nicht gerechnet. Die Bedienung ist ganz einfach: Ist der Dienst einmal abonniert werden die Songs in der iTunes Bibliothek analysiert und ab einer Bitrate von 96 KBit pro Sekunde in Form einer 256 KBit AAC Datei in der iCloud abgelegt. Die Songs können dann von sämtlichen Geräten wie dem iPhone, dem iPad oder auch dem Macbook über iTunes abgerufen werden. Auch den Download der Songs erlaubt der Dienst und macht es so möglich, die Qualität der eigenen Musiksammlung erheblich zu erhöhen.

Vertrag mit der Gema gilt vorerst nur ein Jahr

Da das Feld, welches Apple mit iTunes Match beackert noch recht neu ist hat auch die Gema bei den Vertragsverhandlungen große Vorsicht gezeigt. Zwar darf Apple den Dienst in Deutschland vorerst betreiben, jedoch wird die Laufzeit zunächst auf ein Jahr beschränkt. Nach der Sammlung von Erfahrungen soll dann entschieden werden ob Apple mit seinem Dienst in die Verlängerung gehen darf oder nicht. Auch die Anzahl der Songs die mit iTunes Match pro Jahr umgewandelt werden dürfen ist beschränkt. 25000 Songs können pro Jahr zum Preis von 24,99 Euro in der iTunes Cloud umgewandelt gespeichert werden.

iTunes Match mit Raubkopierte Mp3′s

Soviel Lob der Dienst im Internet auch für sich beanspruchen kann, es gibt auch einige Kritiker. So wird seitens der Musikliebhaber kritisiert, dass dank des neuen Dienstes es auch möglich ist, Raubkopierte Mp3′s in legale Dateien umzuwandeln. So könnten Nutzer über illegale Seiten neue Alben herunterladen und ganz einfach durch iTunes Match zu gekauften Alben machen. Dennoch dürfte der neue Dienst aufgrund der Einfachheit und der vielen Möglichkeiten der Umwandlung viele Nutzer finden. Der günstige Preis von rund 25 Euro dürfte zudem dafür sorgen, dass iTunes Match auch eine ernsthafte Konkurrenz zu Musik on Demand Diensten wird.

iTunes Match im Test

iTunes Match analysiert die Bibliothek: kann etwas länger dauern

iTunes Match analysiert die Bibliothek: kann etwas länger dauern

Wir haben einen ersten Versuch mit 20.000 Liedern gestartet, der Zeitaufwand der ersten Analyse ist nicht zu Unterschätzen, bei dieser Anzahl muss der PC schon eventuell über Nacht durcharbeiten. Bei kleinen Mediatheken sollte es deutlich schneller gehen. Da bei der Verwendung von iTunes Match keine “normale” Synchronisation mehr mit iTunes möglich ist, sondern nur noch über den Cloud-Service, ist eine Umstellung auf die neue Synchronisation notwendig. Tatsächlich bietet die direkte Synchronisierung mit den Apple Servern dabei doch einige Vorteile, die wir in den nächste Tagen nochmal genauer zeigen werden. Einige Lieder werden leider noch nicht oder nicht richtig erkannt aber es sind nicht allzu viele. Auf jeden Fall empfehlen wir ein Backup der gesamten Musik zu machen. Bei dem Streamen der Uploaden von übertragenen, also hochgeladenen Dateien wird ein Fehlercode angezeigt (- 2114) wir hoffen das dieses Problem sich bald löst.

 

 

Anton
Schreibt seit 2008 über Soft & Hardware und ist Mitbegründer von Appexam. Auch zu finden auf Google+

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