PlayStation Mobile Store startet

Mit 21 Titeln startet Sony seinen PlayStation Mobile Store für PlayStation Certified Geräte wie Tablets und Smartphones, aber auch die PlayStation Vita hat natürlich auch Zugriff auf den Store.

Der neue PlayStation Mobile Store ist seit gestern in den USA, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien, Australien und natürlich auch Japan verfügbar. Zum Launch sind 21 Indie-Titel verfügbar.

Zu den unterstützten Geräten zählen neben der PlayStation Vita quasi alle neueren Sony-Smartphones wie Xperia acro, Xperia acro HD, Xperia ion, Xperia S, Xperia arc, Xperia Play sowie den beiden Sony Tablets P und S. Bald folgen soll außerdem die Unterstützung von bislang nicht näher benannten ASUS-Geräten, der HTC One Serie, dem Gamingtablet Wikipad sowie die hauseigenen Xperia V und Xperia T.

Der PlayStation Mobile Store auf der PS Vita

Der PlayStation Mobile Store auf der PS Vita

Der Store soll hochwertigen Spiele von Indie-Entwicklern Raum bieten, ähnlich dem Xbox-Arcade und den PlayStation Mini Titeln. Mit Preisen zwischen 50 cent und 12,99€  orientiert man sich ähnlich bisherigen Angeboten. Offen ist die Frage, ob später auch Freemium/Free2Play Spiele mit In-App-Bezahlung angeboten werden sollen, die unter Android und iOS einen äußerst großen Anteil aller Spiele ausmachen. Wie bisher schon beim PlayStation Network wird es regelmäßig jeden Mittwoch neue Spiele geben, die im PlayStation Blog vorgestellt werden. Entwickeln kann jeder interessierte, das entsprechende SDK gibt Sony gegen eine nicht näher genannte kleine Gebühr ab November an Interessierte heraus.

Kommentar

Ich hatte mich vor einiger Zeit ein wenig über die Eigenheiten der PlayStation Vita aufgeregt und gefragt, wieso Sony ihre mobile Konsole nicht auf Androidbasis entwickelt hat. Mit der Lösung des PlayStation Mobile Stores scheint es ja dann doch eine gemeinsame Plattform zu geben. Scheinbar hat man sich ja beim Wikipad genau diese Gedanken auch gemacht und ein auf Android 4.1 aufsetzendes Gamingtablet entwickelt, welches jetzt sogar die offizielle Unterstützung von Sony erfährt - wieso nicht gleich selber das dann aber abstauben? In jedem Fall ist zu hoffen, dass die Unterstützung von Gamepads von Xbox und PlayStation seit Android 3 auch hier gilt, denn das macht das Spielen bei den meisten Spielen dann doch deutlich bequemer und angenehmer.
Als ungünstige Entscheidung sehe ich das SDK nur gegen Gebühr freizugeben, denn nach wie vor ist die Plattform noch sehr jung und klein und Sony kann jeden Entwickler gebrauchen - und wird bei der Veröffentlichung auch eh abkassieren.

Pascal
ist seit 2010 bei Appexam als Autor tätig. Als bekennender Technikfan ist er immer auf der Suche nach neuen Spielzeugen und offen für unabhängige Tests. Auch zu finden auf Google+

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