Razer Kraken: Lifestyle Headset

Kraken Pro mit eingeschobenen Mikrofon (links)

Kraken Pro mit eingeschobenen Mikrofon (links)

Neben der Razer Gamingtastatur Deathstalker haben wir auch das ebenfalls auf der Gamescom vorgestellte Kraken Pro Headset antesten dürfen.

Bei dem Kraken Provon Razer handelt es sich um ein Stereo-Headset, welches laut Firmenchef Min-Liang Tan die Ballance aus Leichtigkeit für längere Gamingsessions und das nötige Gewicht für einen stabilen Halt auch bei heftigeren Kopfbewegungen schafft. Laut Razer handelt es sich deswegen bei dem Kraken Pro um das bequemste Gaming-Headset. Um das Gewicht von gerade mal 293 Gramm zu erreichen, wurden die relativ dicken Kopfbügel mit Streben versehen, die im Vorserienmodell noch recht stark gequietscht haben, jedoch ist anzunehmen, dass das bei der Verkaufsversion behoben ist.

Platzsparend zusammengeklappt

Platzsparend zusammengeklappt

Da man das Headset nicht nur für den Gamingbereich ausgelegt hat sondern auch es möglichst mobil machen wollte, hat Razer die Ohrmuscheln beweglich gemacht, sodass man diese ähnlich der meisten AKG-Kopfhörer einklappen kann. Dazu ist auch das Mikrofon so verbaut, dass man es bequem in die Ohrmuschel versenken kann, sodass es kaum auffällt. Apropo Ohrmuschel: diese ist innen ganze 50mm Durchmesser groß und sollte damit die meisten Ohren sanft umschließen und vor Außengeräuschen ab. Dies funktionierte im Test auch recht gut mit den 40mm Lautsprechern mit Neodymium Magneten darunter, die mit einer Impetanz von 32 Ω bei 1kHz eine Maximallautstärke von bis zu 110 dB schaffen.

Zum Vergleich mit dem Kraken durfte ich das aktuelle Topmodell, das Razer Tiamat, ebenfalls ausprobieren, welches Subwoofer und 7.1 Surround-Sound scheinbar bei vermögenden Spielern beliebt ist - anders ist das der Artikelstatus ausverkauft bei Amazon trotz des stolzen Preises von 179,99€ nicht zu erklären. Als erstes fällt beim bloßen Aufsetzen auf, dass die etwas größeren Ohrenpads beim Kraken besser gewählt wurden, vom sonstigen Halt aber nehmen sich beide Headsets nicht viel. Für Audiophile dürfte das größere Soundspektrum beim Tiamat eher ansprechen, da Bass und Hohen einfach voller klingen - das soll aber nicht heißen, dass das Kraken leise oder schlechte Soundqualität liefert.

Im Vergleich: Razer Tiamat mit externer Lautsprechersteuerung

Im Vergleich: Razer Tiamat mit externer Lautsprechersteuerung

Die externe Lautsprechersteuerung, bei der man neben der gesamten Lautstärke auch einzeln die verschiedenen Lautsprecher und das Mikrofon ansteuern kann, unterstreicht noch ein mal den Anspruch. Diese Steuerung ist allerdings auch gleichzeitig eine Einschränkung in der Mobilität, da ein USB-Anschluss vorausgesetzt wird. Außerdem wird für 7.1 Sound auch eine 7.1 kompatible Soundkarte benötigt - ohne diese hat man im Endeffekt nicht viel mehr davon als bei der deutlich günstigeren Kraken Pro.

Neben der Pro-Version hat Razer eine einfache Version ohne Mikrofon im Angebot, welches nur noch 280 Gramm wiegt und 20€ günstiger ist. Beide Ausgaben gibt es im typischen Razer grün und schwarz. Das Kabel mit dem üblichen 3,5mm Klinkenstecker ist 1,3m lang, dazu gibt es ein 2m langes Verlängerungskabel. Als unverbindliche Verkaufsempfehlung gibt Razer beim Kraken Pro 79,99€ und beim einfachen Kraken 59,99€ an.

Pascal
ist seit 2010 bei Appexam als Autor tätig. Als bekennender Technikfan ist er immer auf der Suche nach neuen Spielzeugen und offen für unabhängige Tests. Auch zu finden auf Google+

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