Fastbook: HTML5 App schneller als native Facebook App

Fastbook: Facebook Client in schnell mit HTML5

Fastbook: Facebook Client in schnell mit HTML5

Es ist noch nicht lange her, dass Facebook von HTML5 auf native Apps für iOS und Android umgestiegen ist, doch das Framework-StartUp Sencha hat jetzt die HTML5 App Fastbook entwickelt, die schneller als die native Version von Facebook ist.

Mit dem JavaScript Framework Sencha kann man auf Touch ausgelegte mobile Websiten einfach entwickeln. Das dahinter steckende Startup glaubt schon lange an HTML5 und war deswegen der Überzeugung, dass HTML5 sehr wohl für eine solche App weit genug entwickelt ist und hat deswegen Fastbook als Proof-Of-Concept gebastelt.

Im kurzen Test auf meinem Nexus 7 konnte die HTML5-Version bedingt überzeugen: Nach dem man der App quasi den kompletten Account-Zugriff gewährt, bekommt man eine Ansicht, die die Designlinie der offiziellen App aufgreift. Dabei sind die Ladezeiten viel kürzer als bei den alten Versionen der Facebook-Apps und auch gegenüber der aktuellen nativen Variante läuft alles viel schneller ab. Optisch kommt Fastbook jedoch nicht an das Original heran, denn Scrollen sieht wie auch bei den alten Apps noch hakelig aus. Die Wischgesten zur Seite sowie die Zurück-Funktion sind außerdem nicht implementiert und so landet man immer auf der Authentifikation von Facebook beim Versuch zur letzten Ansicht zurück zu kehren. Auf dem Desktop funktioniert die App übrigens nicht so, wer also gehofft hat, die ebenfalls nicht für ihre Geschwindigkeit bekannte Website am Computer zu ersetzen, wird enttäuscht.

In einem Blogpost geht Sencha auf den Aufbau ein und wie sie so kurze Ladezeiten erreichen. So werden die Kommentare nicht ständig neu geladen und anders als in der offiziellen App wird die API sinnvoll benutzt - scheinbar etwas, was bei Facebook selbst in der neuen Version nicht vernünftig gemacht wird, sondern großflächig auf ganze HTML-Seiten via m.facebook.com gesetzt wird (wurde). Aber auch die API verschickt laut Sencha Unmengen an nicht benötigten Daten, sodass mittels eines dazwischen geschalteten Proxys der Datenverbrauch auf 10% der nativen API-Aufrufe sinkt. Das schlägt sich auf kurze prägnante Antworten vom Server aus, die natürlich schneller zurückkommen und schneller verarbeitet werden können.

Zur App: Fastbook

via t3n

Pascal
ist seit 2010 bei Appexam als Autor tätig. Als bekennender Technikfan ist er immer auf der Suche nach neuen Spielzeugen und offen für unabhängige Tests. Auch zu finden auf Google+

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