Apple berichtet von Anfragen durch Regierungen

apple usa Behördenanfragen

Ein jüngst erschienener Report von Apple zeigt detailliert auf, welche Anfragen von Behörden aufkamen und welche davon beantwortet wurden. In der Liste zeigt sich auch, das viele Anfragen aus Deutschland gekommen sind.

Aus aktuellem Anlass Apple zeigt in dem Dokument ein starkes Interesse an dem Schutz der Privatsphäre von Kunden. Es ginge dem Unternehmen nicht darum, Daten zu sammeln.

 

Anfragen zu auf Geräte bezogene Daten

Anfragen zu auf Geräte bezogene Daten

 

In der kürzlich veröffentlichen Mitteilung von Apple heißt es dazu:

We believe that our customers have a right to understand how their personal

information is handled, and we consider it our responsibility to provide them

with the best privacy protections available.

 

Dabei wird  von Apple zwischen Geräte -und Account Informationen unterschieden. Kritisch sind eher Informationen, die den Account eines Nutzers betreffen. Auf Geräte bezogene Informationen behandeln auch Diebstähle etc.

In der Tabelle zu den Account-bezogenen Anfragen liegt Deutschland mit 93 Anfragen recht hoch, die USA liegt aber mit stark gerundeten Werten von 1000-2000 mit großem Abstand am höchsten. Es wurden in Deutschland aber nur Informationen zu 5 Accounts weitergegeben, also 6% der gesamten Anfragen.

Eine Besonderheit

Sehr interessant ist ein Teil des Dokuments, in dem steht:

Apple has never received an order under Section 215 of the USA Patriot Act. We would expect to challenge such an order if served on us.
Da steht eine Menge Missbilligung dahinter, denn es wird die Knebelklausel kritisiert, die es betroffenen Unternehmen verbietet, zuzugeben einen solchen Antrag erhalten zu haben.

Anton
Schreibt seit 2008 über Soft & Hardware und ist Mitbegründer von Appexam. Auch zu finden auf Google

2 Kommentare zu “Apple berichtet von Anfragen durch Regierungen”

  1. Floh sagt:

    Naja, ist ja PR..ich meine Apple hat ja im Vergleich zu google doch eher nicht so viele sensible Daten, oder ?

  2. Pascal sagt:

    Das würde ich nicht so einfach sagen, da bei Apple die Verzahnung mit der iCloud noch stärker ist. Standardmäßig werden alle Daten vom iPhone gerne in die iCloud hochgeladen, darunter auch beispielsweise unverschlüsselte WhatsApp-Backups oder auch gespeicherte Passwörter. Man kann das zwar abstellen, doch spätestens, wenn man als iOS Nutzer auch einen Mac hat und Daten übertragen will, führt seid iOS 7 und OS 10.8 Mavericks kein Weg mehr an der iWolke vorbei.

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